Von Yelawolf, Interscope und Stilwechsel

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The Experiment has worked“

Der 21-jährige U.S.-Rapper Yelawolf aus Alabama hat im November sein zweites Soloalbum „Radioactive“ über Eminems Label „Shady Records“ veröffentlicht. Mit diesem schaffte er mit 41.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche den Einstieg auf Platz 27 der Billboard Charts. Das erste Soloalbum des Rappers nannte sich „Creek Water“, blieb in der Szene aber eher unbeachtet. Zwischen 2005 und 2010 wurden mehrere Mixtapes und eine EP veröffentlicht. Der Erfolg kam jedoch erst, als Yela 2010 beim Major-Label „Interscope Records“ unterschrieb. Über dieses wurde sein Mixtape „Trunk Muzik 0-60“ gedropped, welches vor allem durch harte Texte und Beats bestach. Es entstand das Image eine Bad-Boys, dass er selbst durch seine zahlreichen Tattoos bestätigt.

Genau dieser sollte scheinbar auf „Radioactive“ vorzufinden sein, hätte man meinen können, wenn man die Songs gehört hat, die vorab zu hören waren. Doch dann folgte die Überraschung. Auf dem Album sind viele mehr oder weniger melancholische Lieder, die alle samt nicht wirklich zu dem Image passen wollen. Diese sind jedoch alle mit erstklassigen Features wie beispielsweise Eminem selbst versehen und stehen sich einander in nichts nach. Trotz der weicheren Seite, die Yelawolf uns in diesem Album aufzeigt, ist es sein bisher bestes Album, was die Chartlatzierung unterstützt. Der beste Song ist meiner Meinung nach „Get Away“. Ein Song der mit einem weltklasse Spitting beginnt und in einem tollen Featuring mit Shawty Fatt & Mystikal endet. Hier zeigt Yela sein ganzes Können! Das der Rapper selbst mit dem Ergebnis zufrieden ist, zeichnete sich einen Tag nach dem Release in Amerika ab, als er seinen Followern via Twitter mitteile, dass sein „experiment has worked“.

Ich finde den „Stilwechsel“ von Yelawolf durchaus positiv, da das Album nun mehr Facetten des Rappers zeigt, wodurch das Album in mehreren Gefühlslagen gehört werden kann. Dies wird sich höchstwahrscheinlich sehr positiv auf seine Zukunft auswirken, weshalb ich mir relativ sicher bin, dass er sich in seinem nächten Album noch mehr Aufmerksamkeit erreichen kann, als dass er jetzt sowieso schon vorweisen kann. Von ihm werden wir noch lange hören.

Hier noch die Tracklist aus dem aktuellen Album von Yelawolf “Radioactive”:

1. Radioactive (Intro)
2. Get Away (Feat. Shawty Fatt & Mystikal)
3. Let’s Roll Feat. Kid Rock
4. Hard White (Up In The Club) Feat. Lil Jon
5. Growin’ Up In The Gutter Feat. Rittz
6. Throw It Up Feat. Gangsta Boo & Eminem
7. Good Girl
8. Made In The U.S.A.
9. Animal Feat. FeFe Dobson
10. Hardest Love Song In The World
11. Write Your Name
12. Everything I Love The Most
13. Radio
14. Slumerican sh*tizen Feat. Killer Mike
15. The Last Song

 

Der Text stammt übrigens von unserem Gastautor Markus Reißner. VIELEN DANK!
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