Was ist Hip Hop?

Sicher hat sich der ein oder andere diese Frage schon gestellt. Grundlegend besteht die Hip Hop Kultur aus vier Hauptelementen. Rap (auch MCing oder Sprechgesang genannt), B-Boying (Breakdance, eine Tanzrichtung), DJing (Der Umgang und das Mixen von Musik mit Schallplatten-Spielern) und Graffiti (eine Kunst mit Stiften und Farb-Sprühdosen Bilder und Schriftzüge zu malen). Neben den Hauptelementen zählen mittlerweile auch die Kleidung, das Beatboxen (Das Erzeugen von Beats mit dem Mund) oder auch das Produzieren der Musik dazu.

Die Ursprünge des Hip Hops reichen zurück in das New York der siebziger Jahre. Hier entstand die Hip Hop Bewegung in den Ghettos und avancierte von da an zu einer Subkultur der afroamerikanischen Jugendlichen. Die Anfänge finden sich in der New Yorker Bronx wieder. Hier wurde auf den Straßen freestyle (also ohne vorgefertigte Texte) drauf los gerappt und sich gebattled. Die damaligen “Ghettos” waren geprägt von Bandenkriminalität und Verwahrlosung, die durch die zunehmende Abschottung, wie beispielsweise der Bronx, entstand.

Als weitere Abspaltung und Organisation folgten Block-Parties, die auf der Strasse, in öffentlichen Parks oder auch in Wohnungen stattfanden. Hier wurden erste Kontakte geknüpft, durch die auch die Rap-Musik und das DJing bekannter wurden. Eine Plattform zur Verbreitung war somit geschaffen.

Was im Hip Hop definitiv auch nicht fehlen darf sind die Festivals. Viele von Ihnen haben deutschlandweit als auch international bereits Kulststatus erlangt. Vom Out4Fame Festival, über das Hip Hop Open bis hin zum legendären splash! Festival wird gerappt, gefeiert und die Szene am Leben gehalten.

Auch deutsche Hip Hop Festivals müssen sich international nicht verstecken, da es neben deutschen Rapstars von Größen der US-Rapszene nur so wimmelt.
Auf dem diesjährigen splash! Festival waren beispielsweise Wiz Khalifa, Outkast oder auch Yelawolf am Start und haben die Massen bewegt!

Doch was genau versteht man unter “Festival”? Kurz gesagt handelt es sich um eine große Veranstaltung auf welcher viele verschiedene Künstler, meist über mehrere Tage auftreten. Kombiniert wird das vom Festivalbesucher meist mit mit dem campen auf einem Zeltplatz, der bei größeren Veranstaltung fest dazu gehört.
Somit ist man immer nah am Geschehen und kann sich frei vom Zeltplatz über das Festivalgelände bewegen.

Festivals bedeuten aber auch immer Anstrenung, wenig Schlaf und eine unvergessliche, wilde Zeit.
Spannende Infos zur Vorbereitung auf HipHop-Festivals findet ihr hier>>

In den 1980er Jahren fand die Street Culture Hip Hop durch diverse Filme und Dokumentationen schließlich auch den Weg nach Europa. Hier festigte sich dann nach kurzer Zeit auch schon ein Kern von MC´s DJ´s, Graffiti-Writern und Breakdancern.

Die Dokumentation “Die letzten Tage einer Legende” gewährt einen kleinen Einblick in die letzten Stunden der “Raplegende” Tupac Shakur und gewährt einen kleinen Einblick in dessen Leben.

Tupac Shakur – Die letzten Tage einer Legende (Dokumentation)

Und hier findet ihr eine Auflistung verschiedener Hip Hop Radio Sender. Einfach mal reinhören!